N O T F A L L IN POLEN, unglaublich das Paul das überlebt hat

088734 Notfall Rüde, kastriert, Schulterhöhe ca. 44 ? 45 cm, geboren ca. 01/2018, im Tierheim seit 25.01.2023.

Wieder so eine traurige Geschichte, die dieser arme Hund nur mit sehr viel Glück , dank aufmerksamer Nachbarn und der liebevollen Pflege einer Mitarbeiterin im Tierheim , überlebte.

Nach dem Tod seiner Besitzer lebte dieser Hund monatelang allein auf dem Grundstück. Manchmal warfen Nachbarn ihm etwas zu fressen über den Zaun. Als die Nachbarn einen riesigen Tumor am rechten Hinterbein des Hundes sahen, benachrichtigten sie das Tierheim. Leider war der Hund in einem so erbärmlichen Zustand ? er war nur Haut und Knochen, wog ganze 7 kg, davon allein 600 g der Tumor ? so dass die Operation erst durchgeführt werden konnte, nachdem er sich etwas erholt hatte. Die Operation war erfolgreich, der Hund wiegt jetzt 11 kg (ohne Tumor), sein Fell glänzt. Z. Zt. lebt er noch in der warmen Krankenstation des Tierheims bis die Wunde ganz verheilt ist. Die Mitarbeiterin des Tierheims schrieb uns, dass er ein sehr lieber, fröhlicher und sehr verschmuster und anhänglicher Hund ist, der den menschlichen Kontakt sehr liebt. Er läuft an der Leine und er weint wie ein Baby, wenn sie ihn allein lässt. Es wäre so schön, wenn er direkt von der Krankenstation in ein Zuhause umziehen könnte? Wer gibt dieser armen Fellnase ganz schnell ein liebevolles Zuhause, damit er nicht in die Kälte eines Zwingers muss, wenn seine Wunde verheilt ist? (03/2023 Tierheim

Update 04/2023: Der Rüde war ja von seiner Pflegerin als „fröhlich“ bezeichnet worden. Nun ist es ja immer ein großer Unterschied zwischen dem Verhalten von Hunden zu ihren bekannten Pflegern, die täglich kommen und dem Verhalten zu uns Fremden, die auch noch eine Kamera in der Hand haben. Wir würden ihn als vorsichtig, zögerlich uns gegenüber bezeichnen, er tautet nach einiger Zeit auf, war dann freundlich und offener zu uns. Er hat mit der Leine kein Problem und teilt sich seinen Zwinger mit Rüden und Hündinnen. Wir wünschen ihm so ein zu Hause, wo er geliebt wird und nie mehr hungern muss. (MI/AX)